Entwicklungsstand
Frühjahr 2012:
Am 1.3.2010 beschloss
der Haupt- und Finanzausschuss eine Fläche von 3.900 m²
im Zentrum des Ortes an den Investor zu vergeben, der auch das
Nauheimer Seniorenhaus errichtete.
Dieser Bewerber hat eine
Kaufsummen von 722.170 Euro geboten und stellte folgende Bedingungen
an die Kommune: fast vollständige Erneuerung eines vorhandenen
(Markt-)Platzes nach seinen Vorstellungen für 350.000 Euro
(geht also vom Kaufpreis ab) und Anmietung eines Bürgerbüros
(oder ähnliche kommunale Einrichtung) mit 180 m² Fläche
zu einer Kaltmiete von 9 €/m² und Monat und eines Archiv-Raumes
(250 m² zu 4 €/m²). Diese Mietobjekte sind Bedingung
des Investors für einen kommunalen "Ankermieter".
Die Bauarbeiten für
zwei Geschäfts- und Wohnhäuser mit Tiefgarage sollen
bis Ende 2012 beendet sein.
Die Konzeption des Nauheimer
Seniorenheimbetreibers sieht als städtebaulich prägendes
Element einen Aufenthalts- und Begegnungsbereich auf dem vergrößerten
Marktplatz vor. Naturnahe Elemente dominieren im Erscheinungsbild.
Gebäudekomplexe mit verschiedenartiger architektonischer
Gestaltung umrahmen die Nordspitze und öffnen den Marktplatz
nach Süden und Osten. Dadurch entstehen Möglichkeiten
zur Durchführung von Außenveranstaltungen in windberuhigten
und sonnendurchfluteten Bereichen.
An den beiden Seitenbereichen
könnten Geschäftsräume für zwei Geldinstitute
geschaffen werden mit je ca. 400m². Ein Cafe/Bistro mit
Außenbewirtung auf dem Marktplatz und ein Restaurant könnten
sich an der Nordseite anschließen (ca. 250 m²). Das
Restaurant würde nicht nur Sitzmöglichkeiten im Innenbereich
bieten, sondern könnte zudem durch Arkadenbauweise die
Bewirtung von Gästen im Freien und auf einer Hochterrasse
mit Blick auf den Marktplatz ermöglichen. Mehrere kleine
Geschäfte und Läden sowie mehrere Wohnungen, auch
für einen Hausmeister, sind ebenfalls vorgesehen. Die Verbindung
der beiden Gebäudekomplexe bildet die Möglichkeit
eines Veranstaltungssaales mit lichtem Zugang vom Marktplatz
aus. An diesem multifunktionalen Raum (ca. 350 m²) schließt
sich ein Atriumbereich mit Glaskuppel an. Somit entstünde
ein überdachter Bereich mit Wintergartencharakter, in dem
auch musikalische und kulturelle Veranstaltungen von größerem
Umfang realisiert werden könnten.
Die Planung für die
Südbebauung der Nordspitze (Wohn- und Geschäftshaus)
sieht vor, daß im Erdgeschoß kleine Geschäfte
und Läden als Ergänzung zum bestehenden Supermarkt
errichtet werden (ca. 670 m²). In den oberen Stockwerken
sind Wohnungen in verschiedenen Größen in barrierefreier
Ausführung mit Aufzugsanlage vorgesehen (ca. 1900 m²).
Somit hätten auch ältere Menschen die Möglichkeit,
Wohnraum in zentraler Lage mit hervorragender Infrastruktur
zu beziehen. Parkmöglichkeiten für Kraftfahrzeuge
wären in der gegenüberliegenden Tiefgarage sowie auf
den 15 Außenparkplätzen im südlichen Bereich
zu der Reihenhausbebauung.
Die Lose 5 und 6 (entlang
der Berzallee) schließen die Lücke von der Südbebauung
zum Einkaufsmarkt und wurden im Frühsommer 2009 an einen
Investor aus Trebur verkauft. Die Bebauung mit 31 Reihen- und
Doppelwohnhäusern soll bis Frühjahr 2012 erfolgt sein.
Auf der gegenüberliegenden Seite an der Waldstraße
wird der gleiche Investor sein Bauvorhaben fortsrtzen.
( bisheriger Verlauf )