Presseberichte

Spanferkel und Politik beim CDU-Grillfest in Nauheim

26.08.2013 - NAUHEIM

(dev). Der leckere Duft des frisch gegrillten Spanferkels zog trotz Regen durch den alten Ortsteil und lockte die Besucher an. Der CDU-Gemeindeverband haderte trotzdem etwas mit dem Regen beim Grillfest rund ums Alte Rathaus. „Das Wetter spielt leider nicht mit, dafür gewinnen wir die Wahl“, ließ Ortsvorsitzende Judith Nientied keine schlechte Stimmung aufkommen. Das erste Spanferkel, zwei Stück von je 45 Kilogramm standen bereit, hatte um die Mittagszeit bereits merklich abgenommen. Dazu gab es Kartoffel- und Krautsalat.

Als der Regen stärker wurde, verteilte Hubert Deckert Alufolie. Einige Besucher zogen es vor, den feuchten Platz unterm Sonnenschirm mit der eigenen Wohnung zu tauschen und nahmen sich das Essen mit nach Hause.

Weil der Betrieb nicht ganz so stark war, blieb viel Zeit für Gespräche. Dabei versuchte Nientied immer wieder, einen Nachfolger für sich zu finden. Die berufliche Belastung lasse es nicht mehr zu, sich weiter als CDU-Ortsvorsitzende zu engagieren, sagte sie. Sie wolle aber weiter im Vorstand mitarbeiten. Für die Versammlung am 24. Oktober deute sich zudem ein Generationswechsel an, fügte sie an.

Beim Grillfest hatten sich auch Vertreter anderer Parteien eingefunden. Zudem nutzten die Landtags- und Bundestagswahlkämpfer die Veranstaltung, um für sich Werbung zu machen. Bürgermeister Jan Fischer (CDU) stand ebenfalls für Gespräche zur Verfügung.

Quelle: Main Spitze vom 26.8.2013 — Autor: Detlef Volk


Die CDU hat keinen rechten Draht zu Petrus

Parteien – Das Sommerfest wird diesmal eher zum Herbstfest

Gut besucht war das CDU-Sommerfest am Sonntag nur in der ersten Stunde. Am Rest des Tages vertrieb der Regen die Gäste.
Die CDU hätte ihr Sommerfest wohl besser Herbstfest getauft: Am Sonntagnachmittag regnete es fast unaufhörlich. Entsprechend schwach war der Besuch.

Ihr Sommerfest hatten sich die Christdemokraten sicher schöner vorgestellt. Das regnerische Wetter verdarb am Sonntag den Spaß am Spanferkelessen und am geselligen Beisammensein. „Hoffentlich ist das kein Vorbote für die nächsten Wahlen“, scherzte einer.

Eng zusammen rücken hieß folglich die Devise in der Hintergasse und im Alten Rathaus. Vor allem ältere Besucher waren gleich nach der Eröffnung zum CDU-Gemeindeverband geeilt, um dort ihr Mittagessen zu genießen. Mit einem knusprigen Spanferkel und Gegrilltem luden die Christdemokraten zum Verweilen ein.

Doch es wurde immer ungemütlicher. Pünktlich um 12 Uhr, also zum Startschuss, begann es zu regnen. Die Sonnenschirme dienten fortan nur noch als Regenschutz. Auch eine Abordnung der örtlichen SPD hatte es sich darunter einigermaßen bequem eingerichtet, auch Kommunalpolitiker anderer Couleur wurden gesichtet.

Doch gut drei Stunden später waren Tische und Bänke im Freien dann auch schon wieder abgebaut. Die verbliebenen Besucher, darunter vor allem Parteimitglieder, zogen sich in die „gut Stubb“ im Alten Rathaus zurück, die als Café ihren Zweck aber auch erfüllte.

Zu fortgeschrittener Stunde waren die Unionsleute dann unter sich. Zu den Gästen zählten der Bundestagsabgeordnete Franz-Josef Jung und die Landtagsabgeordnete Sabine Bächle-Scholz, die mangels Publikum allerdings kaum Chancen hatten, für sich und für die CDU zu werben. Denn den rechten Draht zu Petrus hatten offensichtlich auch sie nicht.

Quelle: Rüsselsheimer Echo vom 27.8.2013 —  Autor: Rainer Beutel