Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbandes Nauheim

Drei Wochen nach der Jahreshauptversammlung 2016 fand im Nebenraum des Restaurantes "Culinarium" bereits eine weitere Zusammenkunft der Nauheimer CDU-Mittglieder statt. Dieses Mal kamen 27 Mitglieder und sechs Gäste. Thema war die Aufstellung von Bürgermeister Jan Fischer als Kandidat der CDU für eine weitere Amtsperiode von sechs Jahren.

Bei seiner Begrüßung erwähnte Parteivorsitzenden Peter Ziemainz,dass Jan Fischer für neue Kitas in privater Trägerschaft gesorgt habe. Zu Beginn seiner Amtszeit habe er die Zahlen verstanden und die Probleme erkannt. In den vergangenen Jahren habe er aktiv nach Lösungen gesucht und diese gefunden. Dabei habe er bewiesen, dass er mit Menschen umgehen und zuhören könne, dass er verlässlich sei. Der einhellige Wunsch des Vorstands sei mindestens eine weitere Amtsperiode mit Jan Fischer als Bürgermeister.

Dann hatte Bürgermeister Jan Fischer das Wort. Sehr ausführlich beschrieb er wichtige kommunale Themen seiner bisherigen Amtszeit und seine Ziele für die nächsten Jahre. In den vergangenen sechs Jahren habe er viel Freude erlebt. "Wir könnten ein Stück stolz und glücklich sein über das, was trotz der Finanzprobleme geschafft worden sei". Mit Unterstützung der anderen Parteien seien zunächst der Beitritt zum Schutzschirm und die Erhöhung der Grundsteuer B erfolgt. Damit sei es gelungen, eine Stabilität und Attraktivität von Nauheim zu schaffen, wie es sie schon lange nicht mehr gegeben habe. Er verweist auf die gute Ärzte- und Apothekenversorgung, die Einkaufsmöglichkeiten, die Schaffung von Parkplätzen, die Ansiedlung von Mixgewerbe, die Schulkindbetreuung mit 100 Plätzen, verschiedene Bauprojekte (u.a. Köstler-Gelände, Schillerstr., gegenüber dem Bahnhof), das Kinder- und Jugend-Parlament, die Seniorenkommission, die Investition in Kläranlage und Pumpstationen, das Bürgerengagement mit Spendensammlung für den Erhalt eines Steges über den Schwarzbach und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen.

Es sei gelungen, den Schuldenstand von 22 Mio Euro (davon allein 12 Mio Kassenkredite) zu Beginn seiner Amtszeit auf aktuell weit unter 10 Mio zu senken. Dadurch habe die Gemeinde wieder die Möglichkeit zur aktiven Gestaltung erhalten. Dabei gelte es, die Finanzmittel planvoll einzusetzen. Denn es gebe auch noch viel zu tun: z.B. die Bestandserhaltung (u.a. Bürgersteige und Wege), Investitionen am Campingplatz, mehr Bürgerbeteiligung, die Entwicklung des Gewerbeparks Süd, die Ausweitung der interkommunalen Zusammenarbeit (z.B. Bauhofverlagerung), Tourismus und Naherholung.

Die Kontakte zu den Bürgern und jeden Tag etwas Neues zu erleben, hätten ihm unglaublich viel Freude gemacht. Er wünsche sich die Chance, auch in den nächsten sechs Jahren etwas zu bewegen. Seine Werte seien Ehrlichkeit, Wertschätzung und Verlässlichkeit.

Stefan Sauer, CDU-Kreisvorsitzender und Bürgermeister von Groß-Gerau, hebt Jan Fischers Ehrlichkeit, Fleiß und Mut für Entscheidungen hervor. Er besitze das "Gen" um Bürgermeister zu sein und bleiben zu wollen.

Dr. Johann Siegl betont, dass Jan Fischer ein ganz eigenes Profil habe und trotz der Übernahme einer sehr schwierigen finanziellen Situation zu keiner Zeit Schuldzuweisungen gegeben, sondern die Probleme aktiv angepackt habe.

Bei der geheim durchgeführten Wahl votierten von den anwesenden Mitgliedern alle einstimmig für eine weitere Bewerbung als Nauheimer Bürgermeister. Nach derzeitiger Sachlage ist er einziger Kandidat für das Amt des Bürgermeisters. Diese Situation gab es in den letzten Jahrzehnten in Nauheim noch nicht. In anderen Kommunen, wie in Raunheim - Bürgermeister Thomas Jühe (SPD) trat ohne Gegenkandidat an. Mit 50 % plus einer Stimme, wäre Jan Fischer (am 19.3.2017) wieder gewählt.


Ein eindeutiges Votum für Jan Fischer (li.) - zufrieden: Peter Ziemainz, Parteivorsitzender
und Stefan Sauer (re.), Bürgermeister Groß-Gerau und Kreisvorsitzender


Langanhaltender Beifall der anwesenden Mitglieder und Gäste zum Wahlergebnis



Freude und Zufriedenheit über das eindeutige Votum für Jan Fischer


Mitglieder und Gäste lauschen der Nominierungsrede des amtierenden Bürgermeisters


Bürgermeister Jan Fischer lässt die Entwicklung der Kommune in den letzten fünf Jahren Revue passieren


Anika Fischer (li.) lauscht den Worten ihres Mannes

Die Rede des Bürgermeisters scheint zu faszinieren


Der Muster-Stimmzettel ließ wenig Alternativen zu


Prokollführerin Dr. Roswitha Hefner (re.) und Monika Großmann

Dr. Johann Siegl referierte zum TOP "Aussprache"